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FFS Meets ...
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Gießener Anzeiger vom 16.11.2011
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Kein Vertrauen in soziale Integrität Prof. Bernd Lahno spricht an Friedrich-Feld-Schule über Finanzmärkte - "Folge der Krise"
GIESSEN (red). Welche Rolle spielt Vertrauen an den internationalen Märkten? Können sich Banken und Staaten derzeit noch vertrauen? Diese und andere Fragen waren Gegenstand eines Informations- und Diskussionsabends in der Aula der Friedrich-Feld-Schule, zu dem der Förderverein eingeladen hatte. Der Frankfurter Professor für Philosophie und Quantitative Methoden, Bernd Lahno, referierte zum Thema "Vertrauen am Finanzmarkt - Welches Vertrauen?" vor rund 150 Schülern des Beruflichen Gymnasiums. Ausgehend von einem spieltheoretischen Ansatz lernten die Jugendlichen, dass Verhaltensstrategien sehr stark mit gegenseitigem Vertrauen verknüpft sind. Der Gast von der "Frankfurt School of Finance & Management" zeigte in seinen Ausführungen auf, welche Rolle kognitives und emotionales Vertrauen im zwischenmenschlichen und institutionellen Handeln haben kann. Dabei standen immer wieder philosophische Aspekte des menschlichen Miteinanders im Mittelpunkt.
Abschließend bewertete Lahno die derzeitige Situation wie folgt: "Echtes Vertrauen könnte zwischen den Akteuren der Finanzwirtschaft nur dann eine positive Rolle spielen, wenn es ein normatives Einverständnis über die gesellschaftlichen Aufgaben und die Rolle der Finanzinstitute gäbe." Das eigentliche Vertrauensproblem sei der Verlust allgemeinen Vertrauens in die soziale Integrität der Finanzinstitutionen; "und dies ist eine Folge, nicht die Ursache der Krise".
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Aufnahmen: Edeltraud Alavi Zum erneuten Betrachten der Fotos Seite aktualisieren oder Fotostapel unten rechts anklicken.
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Podiumsveranstaltung 2010
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Unsere diesjährige Podiumsveranstaltung zu einem aktuellen wirtschaftspolitischen Thema fand am 25. November 2010 in der Aula der FFS statt. Eingeladen waren der Jahrgang 13 des Beruflichen Gymnasiums, interessierte Schülerinnen und Schüler der übrigen Schulformen der FFS, das Kollegium und natürlich alle Mitglieder unseres Vereins. Referent war Professor Dr. Paul G. Schmidt von der Frankfurt School of Finance and Management, ein hochkarätiger Wissenschaftler, der es durch seinen mitreißenden Vortragsstil vermag, auch ein junges Publikum zu begeistern. Sein Thema: "Der Euro in der Krise? Ursachen, Stabilisierungsprogramme und Perspektiven"
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Aufnahmen: Edeltraud Alavi Zum erneuten Betrachten der Fotos Seite aktualisieren oder Fotostapel unten rechts anklicken.
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Gießener Anzeiger vom 30.11.2010
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"Krisen-Dreiklang birgt große Gefahr für die Eurozone" Volkswirtschaftler Paul Schmidt: Aber der Eurokurs selbst bewegt sich in stattlicher Höhe
GIESSEN (cvg). "Der Euro in der Krise? Ich sage Ihnen, der Euro selbst steckt nicht in der Krise." In der Aula der Friedrich-Feld-Schule trat vor rund 110 Schülern des Beruflichen Gymnasiums und der zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung mit dem Frankfurter Professor für Volkwirtschaftslehre Paul G. Schmidt ein intimer Kenner der Materie von Euro, Banken, Finanzwirtschaft und der aktuellen Diskussion um Rettungsszenarien für den Euro auf. Schmidt ist Leiter des Zentrums für Finanzwirtschaft an der "Frankfurt School of Finance and Management" und wirtschaftswissenschaftlicher Berater diverser Regierunginstitutionen auf Bundesebene, in Hessen und Rheinland-Pfalz sowie der russischen Regierung. In seinen Veröffentlichungen geht es immer wieder um Ursachen, den Verlauf, die Früherkennung und die Bekämpfung von Wirtschafts- und Finanzkrisen. Vor diesem Hintergrund unternahm Schmidt auf Einladung des Fördervereins der Friedrich-Feld-Schule einen rund 90 Minuten dauernden Ausflug an die "Abgründe unseres Finanzsystems", wie Claus Waldschmidt, Leiter des Beruflichen Gymnasiums, aus einem Spiegel-Online-Interview mit dem ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück zitiert. Schmidt erläuterte die Aspekte eines Begriffs, der "in den Medien zu wenig unterschieden wird". Denn Wirtschaftswissenschaftler kennen mindestens vier Krisentypen: Die Währungskrise, die Bankenkrise, die Staatsschuldenkrise sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise. Wer sage, dass sich speziell der Euro in einer Krise befände, verkenne vollkommen die aktuellen Kursdaten. "Als der Euro eingeführt wurde, dümpelte er bei rund 80 US-Cent. Damals war die ganze Welt skeptisch, ob sich der Euro überhaupt halten würde. Deswegen fehlte das Vertrauen. Heute dagegen sieht es entscheidend anders aus. Selbst die gegenwärtige leichte Abwärtsbewegung rechtfertigt es nicht, von einer Euro-Krise zu sprechen. Das ist schlichtweg falsch", trat Schmidt in Gießen Schlagzeilen und Meldungen der vergangenen Wochen entgegen. Währungskrisen habe es in den vergangenen 30 bis 40 Jahren öfter gegeben, weltweit zwischen 200 und 300, so Schmidt. Wenn Krisen aufträten, dann häufig als Zwillingskrise. So könne eine Währungskrise durchaus von einer Bankenkrise begleitet werden. Neu sei allerdings, dass man es in letzter Zeit oft mit Drillingstypen zu tun habe: Zur Währungskrise und der Bankenkrise geselle sich noch eine Staatsschuldenkrise hinzu. Die Brisanz der gegenwärtigen Lage in der Eurozone ergebe sich trotz vergleichsweise hohen Eurokurses insbesondere durch die Tatsache, dass die betroffenen Staaten einerseits mit Geldern jonglierten, die schlichtweg nicht vorhanden seien, andererseits jene Staaten, die vergleichsweise noch finanziell stärker seien, quasi für die Schulden aufkämen, die sie nicht zu verantworten hätten. Aus der Staatsschuldenkrise könne sich auch leicht eine Währungskrise entwickeln. Schmidt wies mit Schautafeln nach, dass bei Ländern wie Irland oder Portugal, die relativ kleine Staatshaushalte haben, die gegenwärtige Rettungsschirm-Politik trotz ihrer rechtlichen Fragwürdigkeit für die europäische Gesamtwährung noch ungefährlich sei. "Gefährlich wird es, wenn Länder wie Spanien oder Italien in Schwierigkeiten kommen." Er könne zurzeit nicht sagen, dass das italienische Bankensystem gefährdet sei. Ob auch Italien ins Trudeln gerate, hänge unter anderem davon ab, wie stabil und zuverlässig die italienische Politik in der nächsten Zeit sei.
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Gießener Allgemeine vom 27.11.2010
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Podiumsgespräch 2009
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Ein historisches Thema stand im Mittelpunkt des diesjährigen Podiumsgesprächs, das am 04.02. in der vollbesetzten Aula der FFS stattfand.
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Gießener Allgemeine vom 06.02.2009
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Gießener Anzeiger vom 06.02.2009
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Podiumsveranstaltung 2008
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Im Rahmen der Podiumsveranstaltungen des Vereins trat am 29.02.2008 Ex-FFSler Hermann Kutzer mit seinem Vortrag "Inflation der Informationen" erneut vor Schüler seiner alten Wirkungsstätte.
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Gießener Anzeiger vom 01.03.2008
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Inflation der Informationen bemängelt Wirtschaftsjournalist Hermann Kutzer hält Vortrag an FFS - Ehemaliger Schüler GIESSEN (sel). Es ist schwer, heutzutage an dem Berg täglicher Nachrichten vorbeizukommen. Unbewusst und ungewollt informiert sich der Mensch und ist meist mit der Flutwelle an Informationen überfordert. Glauben Sie nicht? Hermann Kutzer ist dieser Meinung. Der einstige Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins "DMEuro" und Moderator des auf n-tv ausgestrahlten Wirtschaftstalks "Finanzplatz" bemängelt die "Inflation von Informationen", findet aber auch: "Wir leben in einer geilen Zeit, es ist immer etwas los." Kutzer beschrieb seine Eindrücke und Erfahrungen den Schülern der Friedrich-Feld-Schule. Das Mitglied der Vereinigung der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Friedrich-Feld-Schule ließ es sich nicht nehmen, an seiner alten Ausbildungsstätte seine Nachfolger auf der Schulbank über die Macht der Nachrichten aufzuklären. "Nachrichten sind Informationen, nach denen wir uns richten", erklärte Kutzer. Seiner Meinung nach hat nur keiner mehr Zeit, die Qualität von Informationen zu prüfen oder sie zu hinterfragen. Kutzers Aussage nach ist die schnelllebige Welt, der Zeitdruck, der auf der Welt herrsche, die Ursache allen Übels. "Durch das Internet ist es nur noch wichtig, schnell zu informieren, aber nicht mehr gut." Folge seien falsche Entscheidungen auf Grund falscher Informationen. In seinem von satirischen Bemerkungen gespickten Vortrag versuchte der den Zuhörern klar zu machen, dass erst aus bewusst abgerufenen Informationen Wissen wird und der Mensch nicht in der Lage sei, alle Informationen zu Wissen zu verarbeiten. "Man muss lernen, zu zensieren und mal abzuschalten", sagte Kutzer, "ansonsten gibt es Informationsverdauungsprobleme." Um die "Inflation der Informationen" zu veranschaulichen, berichtete Kutzer über eine Studie, die besagt, dass in einer Wochentagsausgabe der "New York Times" mehr Informationen stehen würden, als ein Engländer im 17. Jahrhundert in seinem ganzen Leben gelernt habe. "Informationen sind also nicht alles", erklärte Kutzer und schloss mit einem Appell an die Abiturienten der FFS: "Seien Sie kritisch."
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ffs-freunde.de |
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